Outsourcing

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Outsourcing - Was steckt dahinter?

Wirtschaftsanalysten gehen davon aus, dass das Outsourcing bzw. die Auslagerung von einzelnen Unternehmensbereichen in den naechsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Was genau steckt hinter Outsourcing, welche Bereiche sind betroffen und wie kann man sowohl als Unternehmen als auch als Kunde davon profitieren?

Die Zufriedenheit des Kunden ist das wichtigste fuer Unternehmen. Um dieses Ziel zu gewaehrleisten bzw. zu erreichen, ist es fuer Unternehmen wichtig, nicht nur professionelles ITSM (IT Service Management) zu betreiben, sondern auch oekonomisch zu handeln bzw. die administrativen Kosten im Unternehmen muessen niedrig gehalten werden, waehrend sich der Qualitaetsstandart mindestens auf gleichen idealerweise hoeherem Niveau einpendeln sollte. Die Auslagerung einzelner Aufgabenbereiche - z.B. die Buchhaltung durch Steuerkanzleien - kann dies erreichen, da man im Unternehmen nicht einen Mitarbeiter speziell fuer diese Aufgabenstellung geschult einstellen muss. Outsourcing oder auch Auslagerung heisst nichts anderes, als dass die Aufgabenstellung im Sinne des Unternehmens durch einen Dritten - einen externen Dienstleister - erbracht wird. Ein klassisches Beispiel hierfuer sind auch Zeitarbeitsunternehmen. Diese stellen Unternehmen fuer einen befristeten Zeitraum Personal zur Verfuegung. Fuer das Unternehmen faellt damit der das Personal betreffende administrative Bereich wie Lohnbuchhaltung und Sozialversicherungswesen flach. Das Unternehmen kann sich darauf konzentrieren, Auftraege zu generieren und diese von qualifiziertem Personal ausfuehren zu lassen. Man koennte den Begriff des Outsourcings also auch mit "Fremdbezug von Leistungen" gleichsetzen.

Outsourcing ist in Deutschland teilweise negativ besetzt, muss aber keineswegs nur negativ gesehen werden. Auslagerung muss nicht mit der Aufloesung von Arbeitsplaetzen gleich gesetzt werden, sondern kann auch als Chance fuer ein Unternehmen verstanden werden, sich zu entwickeln und wirtschaftlich zu stabilisieren. Das Unternehmen bekommt zusaetzliche (personelle) Ressourcen.

Staerker ueblich geworden ist das Outsourcing etwas seit den 90er Jahren. Es kommt aus dem angelsaechsischen. Angedacht war es, Geschaeftsprozesse strukturierter und straffer zu gestalten bzw. moegliche Ueberschneidungen effektiver nutzen zu koennen. Das eigentliche Geschaeft (Kerngeschaeft) des Unternehmens kann wieder in Zentrum des Betrachters gerueckt werden, waehrend Randgeschaefte ausgelagert zum Erfolg fuehren. Dies kann letztlich neue Arbeitsplaetze schaffen bzw. entscheidend zum Erhalt bestehender Arbeitsplaetze in Unternehmen beitragen, da diese im internationalen Vergleich wieder wettbewerbsfaehiger werden bzw. ihre eigene Position im Vergleich zu Mittbewerbern verbessern koennen. Dadurch koennen neue Sparten geschaffen werden - u.U. anfaenglich ausgelagert - die in der Folge zu Marktfuehrern werden koennen.

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