Heilpraktiker für Physiotherapie Ausbildung
Die hier aufgeführten Informationen wurden größtenteils dem Ratgeber
www.heilpraktiker-physiotherapie-ausbildung.de
entnommen und versuchen die derzeitigen Gegebenheiten für die Heilpraktiker Ausbildung im Bereich der Physiotherapie wiederzugeben.
In Deutschland darf sich nicht jeder, der dies gerne möchte, als Heilpraktiker bezeichnen.
Es handelt sich hierbei - bereits seit 1939 - um eine geschützte Berufsbezeichnung. Heilpraktiker
arbeiten im heilenden Bereich - im Regelfall auf Basis naturheilkundlicher Verfahrensweisen.
Physiotherapeuten beschäftigen sich mit dem Bewegungsverhalten von Menschen. D.h. im Rahmen
einer Physiotherapie-Sitzung wird beispielsweise die eingeschränkte Beweglichkeit nach einem
ausheilenden Knochenbruch wieder versucht, herzustellen. Dabei setzen sie unter anderem auf
Elemente wie Wärme-, Kälte-, Druck-, Strahlen- und Strombehandlungen. Mittels dieser physikalischen
Reize wird im Rahmen einer Physiotherapie-Sitzung erreicht, dass der Patient eine Linderung seiner
Beschwerden erfährt.
Um eine Physiotherapie-Ausbildung absolvieren zu können, muss man als Bewerber
mindestens die mittlere Reife, besser noch Fachhochschulreife oder Hochschulreife
haben. Letztgenannten beiden Zulassungsvoraussetzungen ermöglicht gleichzeitig ein
Studium, welches zum Abschluss Bachelor of Science in der Physiotherapie (FH) führt.
Die dreijährige Ausbildung ist sowohl an staatlichen, als auch an privaten Schulen möglich. Abgeschlossen
wird die Ausbildung mit einer staatlichen Prüfung. Danach darf man sich staatlich anerkannter Physiotherapeut
nennen. Diplom-Physiotherapeut darf man sich nur nennen, wenn man ein zusätzliches Ausbildungsjahr - meist in
Form eines Fernstudiums - absolviert.
Nach der abgeschlossenen Ausbildung kann man sowohl in der stationären
als auch der ambulanten Therapie arbeiten. Notwendig wird eine Physiotherapie-Sitzung
z.B. bei inneren oder orthopädischen Erkrankungen, Rheuma. Auch die Rückbildungs- bzw.
Schwangerschaftsgymnastik zählt zur Physiotherapie. Darüber hinaus gehören präventive
Maßnahmen - vorbeugen von Fehlhaltungen oder Vermeidung von Berufskrankheiten - zu den
Aufgaben der Physiotherapie. Prinzipiell streift es auch den Wellness-Bereich mit
seinen verschiedenen Anwendungsformen, die dem menschlichen Wohlbefinden dienen.
Physiotherapeuten sind während ihrer Ausbildung neben der Schule auch in klinischen
bzw. medizinischen Einrichtungen.
Heilpraktiker ist dagegen kein Ausbildungsberuf. Allerdings darf man sich
trotzdem nicht einfach als Heilpraktiker bezeichnen. Heilpraktiker müssen mindestens
25 Jahre alt und körperlich fit sein. Die deutschlandweit nicht einheitlich geregelte
Ausbildung an Privat-Schulen dauert zwischen zwei und drei Jahren.
Deutschlandweit gibt es eine Reihe von Ausbildungsstellen und Privat-Schulen,
die eine Ausbildung zum Heilpraktiker bzw. eine Physiotherapie-Ausbildung anbieten.
Eine davon ist Amedus. Ziel dieser Schulen ist es, die späteren - vielfach selbständig
tätigen - so gut wie möglich auf ihre zukünftigen Aufgabenstellungen vorzubereiten. Im
Rahmen von Informationsveranstaltungen versuchen die Schulen, die Interessenten bereits
frühzeitig zu informieren. Vielfach finden auch in Verbindung mit Kliniken, großen Praxen
oder Reha-Zentren Messen, Tagungen und Informationsveranstaltungen statt, damit die
Schulbesucher schon früh einen Bezug zur Praxis bekommen.